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Als politische Partizipation (=Einbeziehung, Teilnahme) werden alle Verhaltensweisen von Bürgern verstanden, die (allein oder in einer Gruppe) nach Einflussnahme auf politische Entscheidungen auf allen Ebenen des politischen Systems streben. Es werden konventionelle (verfasste, gesetzlich garantierte und geregelte) von unkonventionellen (nicht verfasste) sowie illegale von legalen Formen der politischen Partizipation unterschieden. (Quelle: wikipedia, 14.06.2011)
Doch politische Partizipation steht nicht ausnahmslos für Proteste und negativen Aspekte. Da der Anteil der Wahrbeteiligten von Jugendlichen in den letzten Jahren stark zurück ging, überlegt sich die politische Regierung Deutschlands einen Rap von vier Jugendlichen für die Wahl 2011 zu veröffentlichen. Der Song Q2 Partizipation soll Jugendliche wieder motivieren zu den Wahlen zu gehen.

(Quelle: youtube, 14.06.2011)

Ich finde es sehr gut, dass die Regierung sich Gedanken macht, wie sie junge Leute am Besten erreichen kann. Des Weiteren glaube ich, dass Jugendlichen vielleicht dadurch bewusst wird, wie wichtig es ist das sie ihre Stimme abgeben um von der besten Regierung vertreten zu werden.

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Campact – Demokratie in Aktion

Wie Campact wirkt, signalisiert schon der Name: Campaign & Action. Campact organisiert Kampagnen, bei denen sich Menschen via Internet in aktuelle politische Entscheidungen einmischen. Wenn Wirtschaftslobbyisten Gesetze diktieren wollen oder im Bundestag die Meinung der Bevölkerung nicht zählt, ist Campact zur Stelle.

Schnelles Handeln verbindet Campact mit phantasievollen Aktionen, die Öffentlichkeit herstellen und Druck auf die Entscheidungsträger ausüben: für eine sozial gerechte, ökologisch nachhaltige und friedliche Gesellschaft.


(Quelle: youtube)

Unter Cyberaktivismus, auch Cyberprotest, E-Protest, Internetaktivismus oder Online-Aktivimus genannt, versteht man die Nutzung digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien wie z.B. E-Mail, Foren, Twitter, Podcasts, Websites oder Wikis. Diese Technologien werden für diverse Protestformen verwendet.
Internettechnologien werden von Protestakteuren dabei für die Praxen des Framing, Identitätstiftens, Mobilisierens und Netzwerkens genutzt.
Vegh unterscheidet folgende Formen von Cyberaktivismus:

Advocacy: Bereitstellung und Verbreitung von Informationen, Angebot von Foren für offene Diskussionen sowie Maßnahmen des sogenannten e-Lobbying.
Organisation/Mobilisierung: Aufrufe zu Online-/Offline-Aktionen (z.B. das Kontaktieren politischer Entscheidungsträger per Online-Petitionen).
Aktion/Reaktion: Online-Attacken von Hackern, Cyber-Kampagnen, Cyber-Kriege.
(Quelle: Wikipedia)

Gibt man in Google Begriffe wie Cyber- oder Onlineaktivismus ein erhält man bis zu 2.000 Ergebnisse. Einige sind sehr hilfreich, andere weniger. Ein interessantes Bsp. war von Netzpolitik.org, welche am 14.Febr.2011 schrieben, dass die schwedische Regierung einmalig 150 Millionen schwedische Kronen (17 Mio. Euro) für Online-Aktivismus und demokratische Entwicklung bereitstelle. Ich fand dies äußerst beeindruckend, da ich mir nicht vorstellen kann, dass das Innenministerium von dieser Idee so begeistert sein kann. Andererseits kann es kaum etwas bessers für die Durchsetzung außenpolitischer Interessen geben, als ein Netzwerk, das in allen Ländern vorhanden ist. Meiner Meinung nach ist die Föderung der globalen Vernetzung für jeden von Vorteil.
(Quelle: Netzpolitik.org)


(Quelle:www.zeit.de/politik)

Ein anderer Artikel hat ebenfalls meine Aufmerksamkeit ergriffen. Er wurde bereits 2001 von Anne Morell geschrieben unter dem Titel “Online-Aktivismus. Vom virtuellen Sit-In bis zur digitalen Sabotage”. Sie schrieb über die erste internationale politische Konferenz im Cyberspace, welche im Juni.2001 stattfand. Der Grund dafür war, dass die Sicherheitsvorkehrungen bei jeder Tagung enorm hoch waren.
Des Weiteren erklärt die Autorin, dass bereits 1999 Medienaktivisten 30 Independent Media Centers erstellten. Sie berichteten live mit Laptops und Handy`s über ihre Protestaktionen, Erfolge und Misserfolge. Sogenannte Sit-In wurden von medienaktivistischen Gruppen gestartet. Sit-In, auch Sitzstreik genannt, beinhaltet Personen, welche im Kontext mit virtuellen Technologien stehen. Dutzende Personen loggen sich in Websites ein um den Usern die Kommunikation zu erschweren (z.B. bei politischen u.wirtschaftlichen Tagungen).

Die nicht abreißende Serie von Großdemonstrationen gegen die neoliberale Wirtschaftsordnung wird seitdem regelmäßig von Netzaktionen begleitet: Während der Tagung des Internationalen Währungsfonds IMF im September 2000 in Prag fand ein weiteres virtuelles Sit-In statt, dieses Mal organisiert von der Federation of Random Action aus Frankreich und der australischen Gruppe S11 . Und als die schweizerische Polizei, aufgeschreckt durch die Szenen in der tschechischen Hauptstadt, im Januar 2001 das Weltwirtschaftsforum in Davos vorsorglich hermetisch abriegelte, durchbrachen anonyme Hacker symbolisch die Absperrung: Aus einem Hotelcomputer stahlen sie Kreditkartennummern der teilnehmenden Staatspräsidenten und Wirtschaftskapitäne, darunter pikanterweise auch jene des Microsoft-Chefs Bill Gates. Bei dieser Vorgeschichte ist es kaum verwunderlich, dass eine verunsicherte Weltbank-Sprecherin die im Vorfeld der Cyberkonferenz kursierenden “Netwar”-Aufrufe mit ernster Miene kommentierte: “Einem massiven Angriff können wir nicht standhalten”. Aber dieses Mal blieb es bei Straßenprotesten.
Morell schreibt des Weiteren über hacktivism, digitale Spaltung und virtuelle Klassenkämpfe (Nach zu lesen unter http://www.trend.infopartisan.net/trd1101/t081101.html).
Dieser Artikel zeigt mir, dass bereits seit über 11 Jahre Online-Aktivismus vorhanden ist. Trotz alle dem wissen der Großteil der Population nicht was Cyberaktivismus bedeutet. Meiner Meinung nach müsste man stärker darauf aufmerksam machen, da dies sehr wichtig für freie Meinungsäußerung ist. Außerdem werden viele virtuelle Schlachten gegen Wirtschaft und Politik hier ausgefechtet.

An Alternative Internet

Der Artikel „An Alternative Internet“ von Chris Atton diskutiert die Unterschiede zwischen den alltäglichen „mainstream“ Internet und dem alternativen Internet. In der Introduction beschreibt Atton das Internet als „many to many“, hinsichtlich seiner Kommunikationswege. Andere Medien wie Zeitungen, Radio und Fernsehen werden als „Few to Many“ definiert. In diesem Kontext handelt es sich nicht um die Kapazität des einzelnen Mediums, sondern um die Entwicklung und Unterhaltung von kulturellen Zielen.
Das beste Bsp. um alternatives Internet zu erklären, auf welches auch Atton seinen Hauptfokus setzt, ist Indymedia oder auch Independent Media Center (IMC) – Unabhängiges Medienzentrum – genannt. Dies ist ein globales Netwerk von unabhängigen Medienaktivisten und Journalisten. Dieses Netwerk sieht sich als Teil des Graswurzel-Journalismus.
Graswurzel-Journalismus, auch partizipativer oder Bürger Journalismus genannt, definiert Bürger die durch eigene Medien am gesellschaftlichen Diskurs teilnehmen können. Durch die neuen Publikationsmöglichkeiten, speziell Weblogs, entwickelte sich der Graswurzel-Journalismus extrem rasch.

Indymedia ist aus den globalisierungskritischen Bewegungen hervorgegangen und im Spektrum der neuen sozialen Bewegungen und der Alternativbewegungen verankert. Das Ziel von Indymedia ist es, dass jedes Individuum auf der Veröffentlichungsplattform selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte oder eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge findet nicht statt. Das bedeutet, dass Indymedia für unzensiert, unkommerzielle Berichterstattung steht. Die Plattform protestiert gegen den globalen Kapitalismus. Indymedia versucht sich den politisch und wirtschaftlich abhängigen Plattformen zu widersetzen.

Den Grundstein für dieses Netwerk legten Hacker und Journalisten, Ende November 1999, durch die Berichterstattung über die Proteste anlässlich der WTO (Welthandelsorganisation)-Ministerkonferenz in Seattle. Anfangs war es nur als temporäre Medienplattform gedacht, jedoch wuchs Indymedia innerhalb weniger Jahre zu einem weltumspannenden Netzwerk an.
Kennzeichnend für IMC ist, dass es verschiedenste Gestaltungsformen beinhaltet (von Audio, Video bis hin zu Printjournalismus, jedoch hauptsächlich Internet basierende Nachrichten). Laut Atton ist Indymedia eine „multi-featured and multi-structured media ´organisation´“, dadurch hebt sie sich stark von anderen traditionellen Organisationen ab. Eine weitere Besonderheit ist, dass alle die an dem Netzwerk beteiligt sind unabhängig voneinander arbeiten. Jeder recherchiert in seiner eigenen Region, Land oder Stadt und produziert Beiträge, welche zentral für die antikapitalistische Bewegung sind wie z.B. Menschenrechte, die Internationalisierung des Kapitals oder die politischen und wirtschaftlichen Mächte von übernationalen Aktiengesellschaften.

Ich habe 2 Aspekte des Artikels herausgegriffen um die positive und negative Seite von alternativem Internet aufzuzeigen.
Den ersten Aspekt nennt Atton „Legal constraints“ (Gesetzliche Einschränkungen) und soll darstellen, warum Plattformen wie Indymedia im Zuge des WWW Bestand haben werden bzw. notwendig sind.

Atton übt große Kritik daran, dass die Regierung versucht die Dateien welche im Internet veröffentlicht werden zu kontrollieren. Ein gutes Bsp. dafür ist China. Durch ein Feuer in einem Beijinger Internetcafe im Juni 2002 wurden tausend ähnliche Cafes geschlossen.
Da erstens es Minderjährigen nicht mehr erlaubt war in Internetcafes zu gehen und zweitens die Cafebesitzer von der Regierung gezwungen wurden technische Aufzeichnungen von ihren Kunden zu machen (Wer verwendet in welchem Zeitraum welchen Computer; Weitergabe von den Informationsinhalten der Kunden-was haben sie gemacht-welche websites besucht etc.).
Des Weiteren wurden täglich Internetuser von der Regierung verhaftet (mind. 25 Menschen 2001-2002), wegen Auffälligkeiten von Missbrauch vom Internet. Außerdem überwacht die Regierung regelmäßig die E-mails der chinesischen Bevölkerung.
Jeder User in China muss sich rechtlich gesehen über die Polizei registrieren lassen. Eine Schätzung ergab, dass bist zu 30,000 Menschen von der Digitalspionage der Regierung überwacht werden.

Viele mittelöstliche Führer sehen das Internet als politischen und moralischen Umsturz an. Die Westregierung ist verhältnismäßig liberal in ihrer Meinung gegenüber dem Internet. Jedoch wird desöfteren Sorge geäußert über den Missbrauch des Internets für Kinderpornografie und Terroristengruppen (dies entstand vor allem nach dem 11.September.

Ein anderes Bsp.: Die USA veranlasste den sogennanten „USA Patriot Act“. Dieses Gesetz dient zu Stärkung und Einigung Amerikas durch Bereitstellung geeigneter Instrumente, um Terrorismus aufzuhalten und zu blockieren. Das Gesetz soll die Ermittlungen für Bundesbehörden im Fall einer terroristischen Bedrohung vereinfachen. Fokus liegt auf Menschen ohne US-amerik.Staatsbürgerschaft, welche in Verdacht stehen in Kontakt mit Terroristen zu stehen bzw. selbst welche zu sein. (Überwachung, Hausdurchsuchungen ohne Vorwissen der Person, FBI Einsicht in finanzielle Daten etc.)

Dieses Gesetz erlaubte den Behörden eine Website einer Studentenorganisation an der Universität Kaliforniens San Diego zu schließen. Da diese einen Link auf ihrer Seite zur Verfügung stellten, welcher zu der Website von den Revolutionären Streitkräften Columbias führte. Diese Streitkräfte wurden von der Staatsabteilung als Terroristenorganisation eingestuft. Eine Klausel in dem Gesetz besagt das jegliche Bereitstellung von Informationen zu terroristischen Organisationen unterbunden werden darf.
Dieses Bsp. soll zeigen, warum alternatives Internet wichtig ist. Aktivisten stellen sich gegen die Regierung und veröffentlichen journalistische Beiträge mit starker Kritik. Sie klagen an, dass dies ein Eingriff in die Privatsphäre ist. Die Überwachung bzw. Digitalspionage, wie in China, dürfte nicht bestehen.

Nun komme ich zu der negativen Seite des alternativen Internet.
Atton diskutiert, nach Fursich, dass beim alternativen Internet die sozialen Akteure, welche normalerweise nur Leser oder Zuseher von Nachrichten sind, selbst Korrespondenten werden und ihre journalistischen Beiträge nach eigenen Erfahrungen online veröffentlichen können.

Als Bsp. verwendete Atton hier einen Videobeitrag einer jungen Aktivistin namens Jen. Jen`s Video wurde für Undercurrent (alternative Website wie Indymedia) produziert und handelt von der „Campaign Against Arms Trade“ (Kampagne gegen Waffenhandel). http://undercurrent.com/
Atton betont, dass man in ihrem Video sieht, dass sie keine professionelle Journalistin ist und auch noch nicht soviel audiovisuelle Beiträge gestaltet hat. Ein Interview mit einem Regierungsbeauftragten ist ungeplannt, schnell und zu kurz. Atton zeigte dieses Video einigen akademischen Journalisten und wollte ihre Meinung dazu. Sie sagten, dass man zwar erkennen kann worum es geht jedoch sieht man deutlich, dass Jen keine journalistischen Erfahrungen hat. Sie selbst fanden es, aus journalistischer Perspektive, peinlich so etwas überhaupt als Journalismus zu bezeichnen.

Meine Frage ist nun: Ist es denn nun so, dass jeder der Zugang zu Technologien wie Internet bzw. auch nur einem camcorder hat, bereits Journalist sein kann? Sind in diesem Kontext professionelle Erfahrungen oder Wissen nicht mehr voraus zu setzen? Warum sitzen wir dann überhaupt noch hier und studieren das?

Indymedia

Indymedia ist aus den globalisierungskritischen Bewegungen hervorgegangen und im Spektrum der neuen sozialen Bewegungen und der Alternativbewegungen verankert. Das Ziel von Indymedia ist es, dass jedes Individuum auf der Veröffentlichungsplattform selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte oder eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge findet nicht statt. Das bedeutet, dass Indymedia für unzensiert, unkommerzielle Berichterstattung steht. Die Plattform protestiert gegen den globalen Kapitalismus. Indymedia versucht sich den politisch und wirtschaftlich abhängigen Plattformen zu widersetzen.

Quelle: youtube (aktualisiert: 11.5.2011)

Participatory Media

Information routing groups (IRGs)

David Andrews entwickelte das Konzept von “Information routing groups” oder kurz IRGs genannt. Sein Ziel war es das computer Netzwerk innerhalb kürzerster Zeit zu vergrößern. In den IRGs sind mehrere Interessensgruppen miteinander verbunden, dadurch besteht die Möglichkeit, dass eine große Anzahl von Personen Kontakt zueinander aufnehmen können. Sie finden sich durch die angehörigen Interessensgruppen und können somit verschiedenste Themen diskutieren. Information routing groups

Der Vorteil an Andrews IRGs ist, dass jeder User Schreiber und Herausgeber zur gleichen Zeit sein kann. Der Nachteil ist, es besteht keine Garantie, dass die Nachricht ein Massenpublikum errreicht. Falls ein Beitrag äußerst wichtig bzw. interessant erscheint sollte er in mehreren Gruppen hochgeladen werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass die Nachricht von vielen Usern gelesen wird.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass es eine community plattform ist. Also nicht nur der Herausgeber entscheidet, wieviele User die Kommentare lesen, sondern auch die Nutzer der IRGs, z.B. gefällt jemanden ein Beitrag besonders gut besteht die Möglichkeit, dass dieser Beitrag noch in weiteren Gruppen veröffentlich und somit weiter verbreitet wird, dies ist ein weiterer positiver Punkt von Andrews IRGs.

Zum Schluss möchte ich einräumen das man nicht vergessen sollte, sowie in jeder öffentlichen community werden immer jene User die Macht bzw. Kontrolle besitzen, welche am Meisten sich mit Websites beschäftigen oder Veröffentlichungen machen. Daher soll dies nun ein Appell an alle sein, egal welche Generation, Schicht oder Herkunft. Jeder sollte sich mit “Participatory Media” auskennen und auseinandersetzen. Dadurch besteht die Möglichkeit das JEDER von uns gehört wird.

Heute hat die jährliche Civil Media Conference in Salzburg begonnen. Dieses Jahr ist Thema “Community Media of Social Change. Low Threshold-High Impact.”. Organisiert wird die internationale Konferenz von der Radiofabrik. Das Eröffnungswort ergriff Eva Schmidhuber (Organisatorin) und Alf Altendorf (Direktor der Radiofabrik). Unter der Leitung von Helmut Peissl begann der erste Thematic Stream “Public Value and Community Media” (Room I).

Public Value (Moore, Stratetic Management in Goverment) = Once the public starts producing something with public resources raised through state authority, it can no longer be viewed independently of citizens`political preferences and desires.

Josef Trappel (Department of Communication, University of Salzburg)

No-Nonsense Concept of public Value

Public value

  • ist ein Risiko für Medien z.B. Komm. (Radio) Medium, liegt Liste von Aktivitäten vor für Management, Message welche über Medium produziert wird steht der Öffentlichkeit zur Verfügung
  • private sector (RTL, VOX) – infotaiment ist besser als keine Information, dies liegt im Kontext mit public value – radio activists
  • der Anspruch an p.v. liegt daran, dass man etwas zurück erhält z.B. finanziell

Andrei Paunescu (Spiru Haret University & BucurestiFM, Romania)

Public Radio Service and Social change

Romanian Radio – gegenwärtig über 400 Radio Stationen (35 in Bukarest)

Frühere Radio Initiativen für soziale Veränderungen in Rumänien

  • 1980-1985 Cenaclul Flacara Radio
  • eine der stärksten rumänischen Radio Show, welche Menschen zusammenbrachte, um anschließend für die soziale Veränderung zu kämpfen; gegen das kommunistische Regime
  • 6 Millionen Zuschauer in 1615 Events
  • Cenaclul Flacara`s Zielsetzung war es den rumänischen Geist zu verbreiten

10 days of love – Radio campaign

  • 14.Februar (Valentinstag) startete die Campagne bis 24. Februar (Dragobete – Valentinstagsversion in Rumänien)
  • die Campagne steigerte das Bewusstsein der Rumänen
  • Individuen schrieben dem Radiosender Nachrichten, welche in einem Buch zusammengefasst wurden
  • “Lovers” konnten ihren eigenen Baum in einem Wald pflanzen (Symbol der Campagne)
  • 4300 Rumänen kamen zu dem kulturellen Event in Rom (Italien)

Irena Cvetkovic (Athlone Community Radio & Dublin Institute of Technology, Ireland)

Media Literacy – Contribution of Irish Community Radio


Media Literacy aspects:

  • access to media
  • understanding or critical evaluation of media
  • production of media message

Wir benötigen Medie jederzeit im Alltag z.B. für die Civil Media Conference wurde ein Online Livestream eingerichtet.

Media Literacy is the ability to access, understand and creat communication in a variety of contexts (UK, The New Communication Act, 2003).

The Idee hinter “Media Literacy” ist, dass man eine aktive, statt passive, Rolle einnimmt.

Community Radio

  • ist nicht auf Profit aus
  • erzeugt free-flow Information
  • JEDER ist willkommen und wird trainiert/gelehrt um später eine eigene Nachricht zu produzieren und senden zu können
  • mehr als 20 community radio stations in Irland
  • CRAOL (Community Radio Forum of Ireland)

Round table

zum Abschluss des 1.Teils der Civil Media Conference:

Diskussion über Public Value in den verschiedenen Ländern (Holland, Rumänien, Irland, Schweden & Österreich)

Die Beiträge waren sehr interessant und aufschlussreich, auch die anschließenden Diskussionen waren beeindruckend. Es ist nur zum empfehlen! Also schaut hin, die Civil Media Conference geht noch bis Sa.16.April.2011 (Bergstraße 12, Salzburg).

1) Freiheitsworte

Dieser Blog behandelt Themen wie

Sicherhheit von Internet

Überwachung des individuellen PC`s

Web 2.0 in Kontext mit Politik

Wirtschaft, Macht und Demokratie

Pro: Aktuelle und interessante Themen werden aufgegriffen. Kritik an Politikern und Social Websites gerechtfertig. Blog ist sehr anschaulich gestaltet mit Videos und Fotos.

Contrag: die Schreibweise, emotionale und beleidigende Worte den behandelten Personen gegenüber  z.B. Steffen Seibert ist nicht mehr ganz jung, gutaussehend, ehemaliger Heute-Moderator, Leiter der Pressestelle der Bundesregierung und – Twitterer. Postings sind teilweise zu lange, man verliert das Interesse beim Lesen.

2) Duckhome

Duckhome behandelt verschiedene Themen. Je nach dem was gerade aktuell ist, einmal eine kurze Geschichte über einen “Nerd”, Streber, welcher gerne mal ausgeht am Wochenende. Dann einen Artikel über Hart IV Betrüger oder auch politische Parteien wie die FDP lässt sich der User gerne mal etwas einfallen. Schwerpunkt des Blogs liegt bei Themen von Deutschland und Politik.

Die Artikel sind mit viel Sarkasmus und Ironie geschrieben (Merkmal). Dies lockert jedoch die verhärteten Themen wie Politik und Wirtschaft gut auf. Der Blogger zitiert viel aus Interviews, Zeitungen usw., um anschließend eigene Kommentare hinzuzufügen. Die Überschriften sind gute “Eye-Catcher”, kurz und interessant.

3)Aftershow

Dieser Blogger hat meine Aufmerksamkeit erhalten, da der Blog lautet: Aftershow – alles was ich will ist nichts mit euch zu tun haben. Diese Message klang für mich äußerst depressiv und auch aggressiv. Als ich mir die Postings durchlas musste ich feststellen, dass dieser Blogger alles bemängelt. Sei es Politik, Wirtschaft, Finanzen, aber auch so kleine Dinge wie Wochentage, Wetter etc. Es wurde ein Artikel zum Freitag verfasst der die Überschrift trägt: “Hass zum Freitag”. Dieses Posting beinhaltet die Räumung eines Hauses, durch eine linke Partei.

Beim Lesen dieses Blogs fühlte ich mich selbst sehr unwohl. Das positive ist, dass Themen behandelt werden welche wichtig für Jugendliche und junge Erwachsene sind. Jedoch ist die Ausdrucksform bzw. Schreibweise bedenklich. Auffallend war, dass die meisten Artikel über Erfurt waren.

Quelle: Youtube (aktualisiert 4.4.2011)

Die beiden Youtube-Gründer sind nun offiziell Multimillionäre. Der 29 Jahre alte Chad Hurley besitzt ein Aktienpaket von rund 344 Millionen Dollar, sein Kollege Steve Chen darf mit 28 Jahren ein Paket von rund 325 Millionen Dollar sein eigen nennen. Und als Dank für die großartige Unterstützung veröffentlichten sie ein Video.

Definitionen

Für die LV Partizipative Kultur im Internet definierte ich nach Hartley (2002) Cyberdemocracy, Cybernetics, Cyborg und Knowledge Economy:

Cyberdemocracy

Selbst verwaltende virtuelle Kommunikationsportale. Cyberdemocracy kann verstanden werden als eigener sozialer Raum in dem Informationen ausgetauscht werden können. Es nutzt das Internet als Technologie um die Teilnahme der Demokratie in der Gesellschaft auszubauen. Die Hauptaussage in dem Artikel war, dass Cyberdemocracy einen idealen demokratischen Raum darstellt in dem jeder frei mit jedem kommunizieren, diskutieren und Informationen austauschen kann. Des Weiteren kann man an Forums bzw. Chats teilnehmen und sich frei für eine Seite entscheiden (z.B. Politik, für/gegen Ego-Shooter spiele etc.). Dies bedeutet man ist uneingeschränkt da mit dem Internet freier Zugang und Mobilität gegeben ist. Einige Autoren in dem Artikel ergänzen, dass es in einigen Forums bereits eine Art Diktatur von Usern gibt (z.B. Wikipedia).

Cybernetics

Steuerung und Regelung von Maschinen durch lebende Organismen und soziale Organisationen. Cybernetics kann definiert werden als Wissenschaft von Kommunikation, welche in Kontext steht mit kontrollierender Information. Diese beiden Aspekte werden angetrieben von menschlichen Systemen. Das heißt, dass die Informationen, welche im Internet vorhanden sind im Endeffekt durch Menschen entstanden sind. Zentraler Punkt hierbei ist das Feedback z.B. Autotemperatur regelt sich automatisch – passt sich an Umwelt an.

Cyborg

Cyborg bezeichnet ein Mischwesen aus lebendigem Organismus und Maschine. Körperteile von Menschen, welche dauerhaft von künstlichen Bauteilen ergänzt werden z.B. Metallhüfte, künstliche Herzklappe.

Knowledge Economy

Knowledge Economy erklärt sich in gewissermaßen bereits beim Namen, Kenntnisse bzw. Wissen der Wirtschaft. Man kann dies in mehreren Aspekten definieren. Einerseits kann man darauf hinweisen, dass es nicht NUR um die Wirtschaft an sich geht und somit um den Verkauf von Produkten, sondern um wie du dein Wissen und deine Kenntnisse nutzt und wie du das beste heraus holst.

Des Weiteren kann man den Begriff „Knowledge Economy“ beschreiben, dass man seine Ideen, Erfahrung und Empfehlung bzw. Ratschläge mit anderen teilt, welche sich in dem vorfindenden Feld nicht so gut auskennen (Intangible assets…Markenprodukte?). Die Grundidee hinter Knowledge economy ist die Bildung. Je höher die Bildung in dem vorhandenen Feld ist, desto größer ist das Wissen und die Erfahrung (Experten) und umso besser kann man dies weitergeben bzw. Erklären, damit die Information auch eine gewisse Qualität vorweist.

Der Artikel beschreibt „Knowledge Economy“ mit dem Beispiel eines Schokoladenkuchen, wo es nicht um das eigentlich Rezept geht sondern darum wie man den Kuchen bäckt, dies kommt mit Erfahrung und Wissen (beim ersten Mal wird er wahrscheinlich nicht so gut werden wie beim 15 mal, man lernt dazu und verbessert sich, erweitert sein Wissen).